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Gebäudetemperierung
Energieausweis Energiepass Heizung Heizungsplanung Wandheizung Flächenheizung
Kirchenheizung Kirche Wasserbau Wasserrecht Heiko Gabriele Krause
Plauen Jößnitz
Planung Bauplanung Bauantrag ENEV
Bauantrag Bauvorlage Bauvorlageberechtigung Tragwerksplaner
Tragwerksplanung
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Planung von Klimahaut
Gebäudetemperierungsanlagen
Klimahaut
Gebäudetemperierung wurde als eigenständiges Heizsystem für massive
Gebäude
entwickelt. Es zeichnet sich durch hohe Energieeffizienz aus und erhöht den
Wirkungsgrad
regenerativer Energiekomponenten.
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Dipl.- Ing. Heiko Krause
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Hochzeitsweg 2 · 08547 Plauen · Tel. 03741 528807 · Fax 03741 719158 · E-mail: post@krause-plauen.de
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Klimahaut Gebäudetemperierung
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Bei Gebäudetemperierungsanlagen wird die
Wirkungsweise von Hypokaustenheizungen nachempfunden.
Durch Beheizung wird die Gebäudehülle in einen erhöhten Energiestatus
versetzt und dort permanent gehalten. Zunehmende Austrocknung verändert die
physikalischen Eigenschaften der Wandbaustoffe (Dichte,
Diffusionsfähigkeit, Wärmeleitfähigkeit, Absorptionsvermögen, Feuchtetransport...). Die
Temperierung der Gebäudehülle eröffnet einen Weg, bisher nicht genutzte
Reserven der massiven Baustoffe zu aktivieren.
Klimahaut Gebäudetemperierung ist das Anlagenkonzept
mit eigenständigem Bemessungsverfahren zur Beheizung und Trockenlegung von
Gebäuden nach dem Stand der Wissenschaft. Die eingeführten Regeln für die
Bemessung und Ausführung von Heizungsanlagen sowie den baulichen Feuchteschutz sind nur bedingt anwendbar.
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Mit
Klimahaut Gebäudetemperierung werden kosten-
aufwendige
bautechnische Einzellösungen für
- Gebäudeheizung,
- Energieeinsparung
- Integration solarer Energie,
- Bauwerksabdichtung und
Bauwerkstrockenlegung,
- Vermeidung von Wärmebrücken an
Bauteilanschlüssen,
- Schwitzwasser- und
Schwarzschimmelvorbeugung
durch eine
komplexe bautechnische Lösung ergänzt oder ggf. ersetzt.
Die Technik
ist sowohl im Neubau wie auch bei der Altbausanierung einsetzbar. Sie
hat sich bewährt in Gebäuden mit unterschiedlicher Nutzung wie Wohngebäude, Werkstätten,
Bürogebäude, Verkaufsflächen,
Industriehallen, Museen, Archive und Kirchen.
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Temperierung führt zur Veränderung
der Dampfdruckverhältnisse im Bauteil. Diese wiederum bewirkt lokal die
Unterschreitung der Vorkapillarisierungsschwelle.
Daraus resultiert die Unfähigkeit, Wasser kapillar zu leiten und sowie die
Erhöhung des Wasserdampf- Durchlasswiderstands. Damit eignet sich die
Gebäudetemperierung auch zur Trockenlegung feuchtebelaster
Gebäude.
Die Reduzierung von
Dampfdiffusionsprozessen und stationären Wärmeleitungsprozessen des im
Bauteil enthaltenen Porenwassers führen zur Reduzierung der
Wärmeverluste temperierter Bauteile um bis zu 40 %.
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Die Wände der Bauwerkshülle werden
raumseitig mit einem unter Putz verlegten Rohrsystem versehen.
Rohrnetzdichte und hydraulisches Konzept sind abhängig von der Art der
Anlage, den Nutzungsbedingungen und dem Gebäude selbst.
In einem speziell entwickelten
Verfahren werden Heizrohre so eingebaut, so dass auf der Putzoberfläche
Risse nicht entstehen können. Die
Lage der Installation ist später mit einem Metalldetektor zu orten.
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Die Beheizung erfolgt mit Kesseltechnik nach der Wahl
des Bauherren.
Die Außenwände werden über das Rohrsystem ganzjährig
beheizt.
Vorlauftemperatur
im Sommer 25°C bis
30°C. im
Winter bis zu 65°C
Der Energiebedarf des Objektes wird am niedrigsten
sein, wenn die Temperaturen in den einzelnen Räumen über längere Zeit
konstant gehalten werden. Tägliches Lüften der Räume wird die Energiebilanz
weniger belasten, als regelmäßige
Nachtabsenkung der Raumlufttemperatur. Die Änderung der
Raumlufttemperatur erfolgt sehr träge und kann bis zu 12 Stunden in
Anspruch nehmen. Aus diesem Grunde kann es sinnvoll sein, in ausgewählten
Räumen zusätzlich eine Fußbodenheizung oder Heizkörper vorzusehen. Der
Betrieb dieser Zusatzheizungen wird nachrangig geregelt und beeinflusst die
Heizenergieverluste des Gebäudes nicht.
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Geeignete Wandbaustoffe sind:
ŸVollziegelmauerwerk
ŸVoll- Lehmwände und mit Lehm
ausgefachte
Fachwerkwände
ŸHochlochziegel- Mauerwerk (HLZ)
ŸPorenbeton- Mauerwerk
ŸGranitstein- und Schieferbruchmauerwerk
ŸMehrschichtige Aufbauten aus
den o.a.
Wandbaustoffen, auch in
Kombination mit
Wärmedämmstoffen
Die Wärme
wird in Form von “Graustrahlung” (=langwelliger Bereich der
Infrarotstrahlung) an den Raum abgegeben. Luft als Wärmeträger wird nicht
benötigt. Die Behaglichkeitstemperatur liegt ca. 2K niedriger, als bei
Konvektionsheizungen. Die Staubbelastung der Räume sinkt erheblich. Dadurch
ist Thermosave Klimahaut® eine niederallergene Bauweise. Im Bezug auf die
Raumluftfeuchte haben die Anlagen regulierenden Einfluss. Die relative
Raumluftfeuchtigkeit liegt bei üblicher Wohn- Nutzung nicht unter 40% und
nicht über 65%.
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-dry- Die sichere Lösung für feuchte Wände
Thermische Trockenlegung der
Sockelbereiche feuchter Außen- und Innenwände, Taupunktverschiebung bei Wärmebrücken
Durch thermische
Einflussnahme wird der Feuchtetransport in der
Wand unterbunden. Je m Grundriss
werden bis zu 4 m Heizrohr installiert. Das Gesamtsystem ist hydraulisch
homogen (Kreise verbunden) und an der zentralen Mischer- Steuereinheit
regulierbar.
Richtwert: 80 bis 120 €
je m trockenzulegende Wandlänge.
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- basic- Temperierung für
Hallen, Kirchen, Säle und Archive
Für hallenartige Bauten und
Gebäude mit zusammenhängenden Funktionsbereichen
Die Rohrnetzdichte in den
Außenwänden beträgt 0,8 bis 1,8 m Heizrohr je m² Wandfläche. Das Gesamtsystem ist hydraulisch homogen
(Kreise verbunden) und an der zentralen Mischer- Steuereinheit regulierbar.
Richtwert: 25 bis 30 €
je m³ zu temperierendes Volumen.
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- eco- Baubiologisch und
ökonomisch temperieren
Für Wohn- und
Geschäftshäuser
Die Temperaturen in allen
Räumen sind separat regulierbar.
Die Rohrnetzdichte in den
Außenwänden beträgt 2,2 bis 3,0 m Heizrohr je m² Wandfläche. Das Gesamtsystem ist hydraulisch
verzweigt (Kreise getrennt versorgt). Die Regelung der Anlage erfolgt an
der zentralen Mischer- Steuereinheit durch manuelle oder elektronisch
geregelte Einstellung von Sommer- und Winterbetrieb sowie mit Raumluft-
Thermostaten in den einzelnen Räumen.
Richtwert: 80 bis 100 € je m² zu temperierende Außenwandfläche.
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- solar- Baubiologisch ökonomisch und ökologisch
temperieren
Besteht aus
den Anlagenkomponenten:
ŸThermosave Klimahaut®-
eco
ŸThermosolaranlage
ŸBetonkernspeicher
Im Sommer deckt die
Solaranlage den Heizwärmebedarf der Wände. Im Winter wird die temperierte
Hüllfläche des Gebäudes durch Erwärmung der Bodenplatte mit solarer Energie ergänzt. Dazu erhält die Bodenplatte oder die
Kellerdecke des Gebäudes ein spezielles Heizregister. Dieses besteht aus
1,5 bis 2,0 m Heizrohr je m² Bodenfläche. Zusätzlich wird die Bodenplatte
mit Paraffin getränkt,
um die Temperaturverteilung
zu verbessern und thermische Spannungen
abzubauen.
Infolge niedriger Vorlauftemperaturen wird die Energieausbeute der
Solarflächen um 15 % im
Vergleich zur herkömmlichen Nutzung für
Warmwassererzeugung erhöht.
Richtwert: 120 bis 140
€ je m² zu temperierende
Außenwandfläche.
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Heizenergieverbrauch eines Wohn- und Geschäftshauses in
Plauen (Sachsen) vor- und nach Inbetriebnahme der Temperierung

Thermografieaufnahme vom Bürgerzentrum Neuperver Tor in Salzwedel (Sachsen- Anhalt). Gut
erkennbar ist eine gleichmäßige Oberflächentemperatur auf niedrigem Niveau
ohne Wärmebrücken des temperierten Gebäudes.
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